Mindestens sieben wildlebende Elefanten sind bei der Kollision mit einem Expresszug im Osten Indiens ums Leben gekommen. Die Nachricht über den Tod von drei ausgewachsenen Tieren und vier Kälbern habe ihn traurig gemacht, schrieb der Regierungschef des Bundesstaats Assam, Himanta Biswa Sarma, auf X. Bei dem Unfall in der Nacht zum Samstag wurde ein weiteres Kalb aus der Herde verletzt, wie der Sender NDTV und andere indische Medien berichteten. Den Berichten zufolge hatte der Lokführer die Notbremse betätigt, als er eine Herde Elefanten an der Strecke erblickt habe. Einige Tiere seien jedoch auf der Strecke vom Zug erfasst worden. Durch die Wucht des Aufpralls entgleiste demnach der Zug, von den Insassen wurde jedoch niemand verletzt. Die Herde habe aus etwa 100 Tieren bestanden, die die Gleise überqueren wollten, hieß es. Der Zug war von Assam in Richtung der Hauptstadt Neu-Delhi im Norden des Landes unterwegs. Sarma ordnete eine Untersuchung des «tief verstörenden Unfalls» an. Es sollten Schritte unternommen werden, um die Wildtierkorridore von Assam sicherer zu machen. Nach Angaben des Forstamts Assam wurden bei einer Studie im vergangenen Jahr 5.828 wildlebende Elefanten gezählt. Die Studie habe eine stabile und gesunde Population im ganzen Bundesstaat gezeigt, hieß es. In Indien kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Zügen und Elefanten. Im August habe das Umweltministerium das Parlament davon informiert, dass in den vergangenen fünf Jahren mindestens 79 Elefanten infolge solcher Unfälle gestorben seien, berichtete NDTV.Regierungschef ordnet Untersuchung an
Bildnachweis: © Anupam Nath/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sieben Elefanten sterben in Indien bei Kollision mit Zug
Ein Expresszug entgleist, sieben Elefanten sterben – die Herde war riesig. Der Regierungschef des Bundesstaats Assam spricht von einem «tief verstörenden Unfall».
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
- 20. April 2026
Polizei ermittelt und sucht Unfallbeteiligte
30-Jähriger von E-Scooter erfasst und verletzt
Neueste Artikel
- 19. Mai 2026
Dänemark will Buckelwal doch obduzieren
Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde der als «Timmy» bekannte Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Der Kadaver soll nun wissenschaftlich untersucht werden.
Nach dem Hauseinsturz in Görlitz bleibt die Lage angespannt: Noch immer werden drei Menschen vermisst, während Gas austritt. Die Suche ist herausfordernd. Die Hoffnung ist da, aber schwindet.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Mai 2026
Dänemark will Buckelwal doch obduzieren
Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde der als «Timmy» bekannte Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Der Kadaver soll nun wissenschaftlich untersucht werden.
Nach dem Hauseinsturz in Görlitz bleibt die Lage angespannt: Noch immer werden drei Menschen vermisst, während Gas austritt. Die Suche ist herausfordernd. Die Hoffnung ist da, aber schwindet.

