Sternschnuppenfans kommen derzeit wieder auf ihre Kosten. Die Beobachtungsbedingungen für die sogenannten Lyriden seien am besten von 01.00 Uhr bis morgens vor dem Einsetzen der Dämmerung, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim, Uwe Pilz, der Deutschen Presse-Agentur. Das Maximum der Lyriden werde rechnerisch am Abend des kommenden Mittwochs (22. April) erwartet. Zu dieser Zeit sei der Ausstrahlungspunkt, der sogenannte Radiant, aber noch nicht aufgegangen. Etwa ab Mitternacht stehe er in ausreichender Höhe, um Sternschnuppen gut zu sehen. «Am besten zu beobachten sind sie, wenn der Radiant hoch am Himmel steht», sagte Pilz, vorausgesetzt, das Wetter spiele mit. «Der höchste Punkt wird kurz vor der Morgendämmerung erreicht.» «Diese günstige Lage und die Abwesenheit des Mondes am Morgenhimmel lassen für diese Nacht ein schönes Himmelsschauspiel erwarten», ergänzte Pilz. Die Lyriden seien ein Strom mit mittlerer Aktivität. «Man kann mit 15 bis 20 Sternschnuppen in einer Stunde rechnen.» Die Sternschnuppen könnten auch in einigen Nächten vor und nach dem Maximum beobachtet werden. Die Meteore tauchen mit einer Geschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein und verglühen. Dies sind 180.000 Kilometer pro Stunde. Der Ausstrahlungspunkt liegt zwischen dem Herkules-Viereck und dem Sternbild Leier. Die Lyriden sind abgesplitterte Bruchstücke des Kometen C/1861 G1 (Thatcher), durch die die Erde auf ihrer Umlaufbahn zieht.
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Sternschnuppen am Nachthimmel und der Mond spielt mit
Es werden wieder Wünsche frei. Derzeit verglühen Kometentrümmer am Nachthimmel.
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