US-Popstar Taylor Swift hat 2025 zum vierten Mal hintereinander und zum insgesamt sechsten Mal die Spitze der internationalen Verkaufscharts erklommen. Die 36-Jährige habe im vergangenen Jahr das meiste Geld mit ihren Veröffentlichungen eingenommen und damit die Auszeichnung für den «Global Artist of the Year» gewonnen, teilte der internationale Verband der Phonoindustrie (IFPI) in London mit. Auf den Plätzen folgten: die südkoreanische Boygroup Stray Kids, der kanadische Rapper Drake, der kanadische Sänger The Weeknd und der aus Puerto Rico stammende US-Sänger Bad Bunny. Swift hatte bereits 2014, 2019 und von 2022 bis 2024 die Spitzenposition inne. Swifts erneuter Erfolg wurde laut IFPI durch die Veröffentlichung ihres zwölften Albums mit dem Titel «The Life of a Showgirl» im Oktober und die Doku-Serie zu ihrer Tour «The End of an Era» (Disney+) befördert. Auch ihre öffentlich zelebrierte Romanze mit Football-Star Travis Kelce dürften den Verkäufen nicht abträglich gewesen sein. Die wohl bekannteste Singer-Songwriterin ihrer Generation und der Profisportler hatten sich im Rahmen der Tour kennengelernt. Die beiden sind mittlerweile verlobt und wollen im Sommer heiraten. Der «Global Artist of the Year Award» wird basierend auf den weltweiten Verkäufen eines Künstlers oder einer Künstlerin oder einer Gruppe über Streaming, Downloads und physische Formate im Kalenderjahr berechnet. Wie hoch die Erlöse waren, teilte der Verband nicht mit. Die IFPI erklärte, 2025 sei erneut ein «Meilensteinjahr» gewesen, «geprägt vom außergewöhnlichen weltweiten Engagement über Streaming, physische und digitale Formate hinweg». IFPI-Geschäftsführerin Victoria Oakley bezeichnete Swifts erneuten Erfolg als «wirklich historische Leistung». Die IFPI bezeichnet sich als die Stimme der weltweiten Musikindustrie und vertritt eigenen Angaben zufolge mehr als 8.000 Plattenfirmen.«Eine wirklich historische Leistung»
Bildnachweis: © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Taylor Swift toppt erneut die internationalen Verkaufscharts
Kein anderer Künstler, keine andere Künstlerin hat im vergangenen Jahr so viel verkauft wie Taylor Swift. Verantwortlich dafür dürfte auch eine öffentlich zelebrierte Romanze sein.
Meistgelesene Artikel
Vor rund vier Jahren war erstmals eine ungeplante Kollision eines Raketenteils mit dem Mond bekanntgeworden. Im August soll es Wissenschaftlern zufolge einen ähnlichen Vorfall geben.
- 19. Juli 2026
Großer Waldbrand bei Madrid außer Kontrolle
Nordöstlich von Madrid hat ein Waldbrand bei Guadalajara bereits Tausende Hektar verbrannt. Allein in einer Nacht fraßen sich die Flammen 14 Kilometer voran. Woanders gab es hingegen gute Nachrichten.
- 20. Juli 2026
Tschechien bringt Handyverbot an Schulen auf den Weg
Ab September 2027 sollen in Tschechien Smartphones und Smartwatches aus den Klassenzimmern verschwinden. Kritiker halten das für Populismus - und warnen vor Frust bei den Schülern.
Neueste Artikel
- 17. August 2026
Hurrikan «Lala» zerstört mehr als 100 Häuser auf Hawaii
Sturm «Lala» fegt an Hawaii vorbei und hinterlässt Chaos. Zahlreiche Häuser sind offiziellen Angaben zufolge zerstört, vielerorts fehlt der Strom. Am Montag steht der US-Bundesstaat weitgehend still.
- 17. August 2026
Ebola-Ausbruch ist tödlichster in der Geschichte des Kongo
Mehr als 2.300 Menschen sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch im Kongo gestorben – so viele wie nie zuvor in dem zentralafrikanischen Land.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. August 2026
Hurrikan «Lala» zerstört mehr als 100 Häuser auf Hawaii
Sturm «Lala» fegt an Hawaii vorbei und hinterlässt Chaos. Zahlreiche Häuser sind offiziellen Angaben zufolge zerstört, vielerorts fehlt der Strom. Am Montag steht der US-Bundesstaat weitgehend still.
- 17. August 2026
Ebola-Ausbruch ist tödlichster in der Geschichte des Kongo
Mehr als 2.300 Menschen sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch im Kongo gestorben – so viele wie nie zuvor in dem zentralafrikanischen Land.

