Auf der Insel Koh Phangan in Thailand haben Kriminelle regelmäßig Touristen mit Drohnen ausspioniert - um dann in deren Urlaubsunterkünfte einzubrechen. Die Touristenpolizei habe mittlerweile vier mutmaßliche Täter festgenommen, berichtete die Zeitung «Bangkok Post» unter Berufung auf die Behörden. Die Verdächtigen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren stammten aus dem Nachbarland Myanmar, hieß es. Die Männer hatten demnach mit ihren Drohnen verschiedene an Touristen vermietete Häuser und Wohnungen beobachtet. Wenn sie leichte Beute vermuteten, schlugen sie zu und gingen auf Diebestour. Die Fälle hatten sich zuletzt gehäuft, es gab Beschwerden. Die Gruppe habe zugegeben, das Geld für Drogen ausgegeben zu haben. Die Beamten stellten bei ihnen mehr als 60 Methamphetamin-Pillen sicher. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Koh Phangan im Golf von Thailand ist eine der beliebtesten Inseln im Königreich. Vor allem junge Menschen aus aller Welt strömen zu den Full Moon Partys am Haad Rin Beach. Yoga-Fans zieht es hingegen zu den zahlreichen Retreats und Spas.Beute für Drogen ausgegeben
Bildnachweis: © Peter Kneffel/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Thailand: Touristen mit Drohnen ausspioniert - Diebe gefasst
Mit Drohnen hat eine Diebesgruppe in Thailand Touristenunterkünfte beobachtet - um dann auf Raubzug zu gehen. Ort des Geschehens: die für ihre Vollmondpartys berühmte Insel Koh Phangan.
Meistgelesene Artikel
Erfahrungsgemäß nutzen viele Menschen den Feiertag, den Brückentag und das anschließende Wochenende für Kurzreisen und Ausflüge
- 3. Juni 2026
Pflegekind dauerhaft aufnehmen
Informationen und Seminare für Interessierte
- 25. Mai 2026
A565: Nächtlicher Engpass
Rheinbrücke Bonn-Nord in Richtung Siegburg nur einspurig befahrbar
Neueste Artikel
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex.
Ein Kinderpsychologe hat Christina Block, die keinen Kontakt zu ihren Kindern in Dänemark hatte, oft beraten. Er berichtet im Prozess, wie er die verfeindeten Eltern an einen Tisch bringen wollte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex.
Ein Kinderpsychologe hat Christina Block, die keinen Kontakt zu ihren Kindern in Dänemark hatte, oft beraten. Er berichtet im Prozess, wie er die verfeindeten Eltern an einen Tisch bringen wollte.

