Die bei Touristen beliebten Kanaren haben angesichts des aufziehenden Sturmtiefs «Therese» mit möglicherweise heftigen Niederschlägen umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro wurden am Donnerstag alle Schulen und Kindergärten geschlossen, für Freitag dann sogar auf allen Kanaren-Inseln, die vor der Westküste Afrikas im Atlantik liegen und zu Spanien gehören. Die Behörden riefen auch dazu auf, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten, wie die Zeitungen «La Provincia» und «Canarias7» berichteten. Der nationale Wetterdienst Aemet warnte vor Sturmböen in höheren Lagen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde und Niederschlagsmengen, die stellenweise denen eines ganzen Jahres entsprechen könnten. Dadurch drohten Überschwemmungen in niederen Lagen, Erdrutsche sowie Wellen von bis zu fünf Metern Höhe an den Küsten. In Lagen von über 1.800 Metern könne es sogar Schnee geben. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln hinweg und das stürmische Wetter könne auch am Wochenende anhalten, warnte Aemet. Es wurde erwartet, dass mit zunehmendem Sturm weitere Flüge ausfallen und Fähren zwischen den Inseln in den Häfen bleiben könnten. Schon bisher wurden mehrere Flüge vor allem zu den am westlichsten gelegenen Inseln La Palma und El Hierro zu anderen Flughäfen umgeleitet.
Bildnachweis: © Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Touristeninseln Kanaren wappnen sich gegen Sturm «Therese»
Bis zu fünf Meter hohe Wellen und mögliche Überschwemmungen: Die Kanaren erwarten stürmische Tage. Auch Flüge und Fährverbindungen könnten betroffen sein.
Meistgelesene Artikel
- 8. September 2026
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.
- 8. September 2026
Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes - Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln
36-jähriger Mann soll einen 66-jährigen Bekannten mit einer Stichwaffe angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben
- 11. September 2026
Kostenlose Einträge in „Hilfen in Meckenheim“ 2026
Für den Spätherbst ist ein neuer Informationsflyer des FSM geplant
Neueste Artikel
- 6. Oktober 2026
Geisterteilchenfang mit Eisklotz: Nobelpreis für US-Physiker
Pro Sekunde durchströmen mehrere Milliarden Neutrinos die Fläche eines Daumennagels. In der Kälte der Antarktis fängt ein riesiger Eiswürfel die Geisterteilchen ein. Ihn würdigt der Physik-Nobelpreis.
- 6. Oktober 2026
Angeblich kein Pestfall in Sibirien - doch neue Infos fehlen
Der Corona-Schock sitzt Menschen weltweit noch in den Knochen, deshalb schrecken Nachrichten aus dem fernen Sibirien auf. Die Pest? Experten sagen, warum Forschung zu der Krankheit notwendig ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. Oktober 2026
Geisterteilchenfang mit Eisklotz: Nobelpreis für US-Physiker
Pro Sekunde durchströmen mehrere Milliarden Neutrinos die Fläche eines Daumennagels. In der Kälte der Antarktis fängt ein riesiger Eiswürfel die Geisterteilchen ein. Ihn würdigt der Physik-Nobelpreis.
- 6. Oktober 2026
Angeblich kein Pestfall in Sibirien - doch neue Infos fehlen
Der Corona-Schock sitzt Menschen weltweit noch in den Knochen, deshalb schrecken Nachrichten aus dem fernen Sibirien auf. Die Pest? Experten sagen, warum Forschung zu der Krankheit notwendig ist.

