19. März 2026 / Aus aller Welt

Touristeninseln Kanaren wappnen sich gegen Sturm «Therese»

Bis zu fünf Meter hohe Wellen und mögliche Überschwemmungen: Die Kanaren erwarten stürmische Tage. Auch Flüge und Fährverbindungen könnten betroffen sein.

Für die Kanarischen Inseln gilt eine Sturmwarnung. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln vor der Westküste Afrikas hinweg und könnte mit Starkregen und Orkanböen für Übe...
Veröffentlicht am 19. März 2026 um 08:37 Uhr

Die bei Touristen beliebten Kanaren haben angesichts des aufziehenden Sturmtiefs «Therese» mit möglicherweise heftigen Niederschlägen umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro wurden am Donnerstag alle Schulen und Kindergärten geschlossen, für Freitag dann sogar auf allen Kanaren-Inseln, die vor der Westküste Afrikas im Atlantik liegen und zu Spanien gehören. Die Behörden riefen auch dazu auf, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten, wie die Zeitungen «La Provincia» und «Canarias7» berichteten. 

Der nationale Wetterdienst Aemet warnte vor Sturmböen in höheren Lagen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde und Niederschlagsmengen, die stellenweise denen eines ganzen Jahres entsprechen könnten. Dadurch drohten Überschwemmungen in niederen Lagen, Erdrutsche sowie Wellen von bis zu fünf Metern Höhe an den Küsten. In Lagen von über 1.800 Metern könne es sogar Schnee geben. «Therese» zieht von West nach Ost über die Inseln hinweg und das stürmische Wetter könne auch am Wochenende anhalten, warnte Aemet.

Es wurde erwartet, dass mit zunehmendem Sturm weitere Flüge ausfallen und Fähren zwischen den Inseln in den Häfen bleiben könnten. Schon bisher wurden mehrere Flüge vor allem zu den am westlichsten gelegenen Inseln La Palma und El Hierro zu anderen Flughäfen umgeleitet.


Bildnachweis: © Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Aus aller Welt

Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.

weiterlesen...
Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes - Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln
Mitteilung der Polizei

36-jähriger Mann soll einen 66-jährigen Bekannten mit einer Stichwaffe angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben

weiterlesen...
Kostenlose Einträge in „Hilfen in Meckenheim“ 2026
Aktuell

Für den Spätherbst ist ein neuer Informationsflyer des FSM geplant

weiterlesen...

Neueste Artikel

Geisterteilchenfang mit Eisklotz: Nobelpreis für US-Physiker
Aus aller Welt

Pro Sekunde durchströmen mehrere Milliarden Neutrinos die Fläche eines Daumennagels. In der Kälte der Antarktis fängt ein riesiger Eiswürfel die Geisterteilchen ein. Ihn würdigt der Physik-Nobelpreis.

weiterlesen...
Angeblich kein Pestfall in Sibirien - doch neue Infos fehlen
Aus aller Welt

Der Corona-Schock sitzt Menschen weltweit noch in den Knochen, deshalb schrecken Nachrichten aus dem fernen Sibirien auf. Die Pest? Experten sagen, warum Forschung zu der Krankheit notwendig ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Geisterteilchenfang mit Eisklotz: Nobelpreis für US-Physiker
Aus aller Welt

Pro Sekunde durchströmen mehrere Milliarden Neutrinos die Fläche eines Daumennagels. In der Kälte der Antarktis fängt ein riesiger Eiswürfel die Geisterteilchen ein. Ihn würdigt der Physik-Nobelpreis.

weiterlesen...
Angeblich kein Pestfall in Sibirien - doch neue Infos fehlen
Aus aller Welt

Der Corona-Schock sitzt Menschen weltweit noch in den Knochen, deshalb schrecken Nachrichten aus dem fernen Sibirien auf. Die Pest? Experten sagen, warum Forschung zu der Krankheit notwendig ist.

weiterlesen...