Fasten zwischen Aschermittwoch und Ostern liegt nach einer Umfrage im Trend. 72 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hält den bewussten Verzicht aus gesundheitlichen Gründen für sinnvoll, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK Gesundheit ergab. Das seien fünf Prozentpunkte mehr als 2024 und der höchste Wert seit 13 Jahren. Der Anteil derjenigen, für die Fasten nicht infrage kommt, ist mit 18 Prozent rückläufig. Wie bereits in den Vorjahren wollen die meisten Menschen auf Alkohol (75 Prozent), Süßigkeiten (70 Prozent) und Fleisch (52 Prozent) verzichten. Die größte Zustimmung zum Thema Fasten gibt es mit 84 Prozent in der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen. Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind vor allem beim Thema Ernährung erkennbar. Laut der DAK-Befragung steht bei Frauen der Verzicht auf Süßigkeiten mit 76 Prozent auf Platz 1 – vor Alkohol (73 Prozent). Mit 59 Prozent geben Frauen zudem häufiger als Männer an, dass sie am ehesten auf Fleisch verzichten würden. Bei den Männern spielt die Fastenbereitschaft beim Rauchen auf dem dritten Platz mit 49 Prozent eine wichtige Rolle. 27 Prozent der Befragten können sich eine digitale Auszeit gut vorstellen. 68 Prozent geben als Grund für einen Verzicht auf digitale Medien an, dass sie sich davon eine Stressreduzierung erhoffen. 61 Prozent sehen einen weiteren Vorteil darin, dass sie Zeit für sich gewinnen, indem sie auf die Nutzung von Internet, Computer, Smartphone oder Spielekonsolen verzichten. Das sogenannte Digital Detox ist in der Altersklasse der 45- bis 59-Jährigen mit 30 Prozent am populärsten. Die christliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch (5. März) und endet in der Osternacht am 19. April.
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Umfrage: Fastenzeit wird immer beliebter
Aschermittwoch ist alles vorbei. Für viele Menschen stehen die Zeichen nach der üppigen Zeit auf Verzicht. Fasten wird nach einer Umfrage immer beliebter. Es geht nicht nur um Alkohol oder Süßes.
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