26. März 2026 / Aus aller Welt

Umfrage: Frauen haben mehr Probleme mit Zeitumstellung

Viele Frauen klagen nach der Zeitumstellung über Beschwerden wie Schlafprobleme und Gereiztheit – deutlich mehr als Männer, zeigt eine neue Umfrage.

Es ist wieder so weit: Die Sommerzeit beginnt in der Nacht zu Sonntag. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 26. März 2026 um 05:00 Uhr

Frauen berichten einer Umfrage zufolge häufiger über Schlafstörungen oder Gereiztheit nach der Zeitumstellung. 38 Prozent der Frauen gaben in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit an, schon einmal gesundheitliche Beschwerden nach dem Dreh an der Uhr verspürt zu haben. Bei den Männern sind es 22 Prozent.

Dabei fühlen sich die meisten, die bereits Probleme mit der Zeitumstellung hatten, müde und schlapp (78 Prozent). Zwei Drittel von ihnen berichten von Einschlafproblemen und Schlafstörungen. Etwas weniger als die Hälfte (44 Prozent) hatte Probleme, sich zu konzentrieren.

34 Prozent der Frauen geben zudem an, sich häufiger gereizt zu fühlen. Bei den Männern sind es 27 Prozent. Von den erwerbstätigen Frauen, denen der Dreh an der Uhr zu schaffen macht, haben weniger Probleme, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen (15 Prozent) als bei den Männern (24 Prozent). Laut DAK-Umfrage belastet die Zeitumstellung mit insgesamt 30 Prozent ähnlich viele Menschen wie im vergangenen Jahr.

Junge Menschen fühlen weniger Belastung

Vor allem die 30- bis 44-Jährigen berichten von gesundheitlichen Problemen nach der Zeitumstellung. 36 Prozent hatten schon einmal Probleme. Dicht darauf folgen die 45- bis 59-Jährigen mit 33 Prozent. Bei den 24- bis 29-Jährigen ist es nur knapp ein Viertel (24 Prozent).

71 Prozent der Deutschen halten die Zeitumstellung für überflüssig – dieser Wert ist fast gleich hoch wie im vergangenen Jahr. Obwohl die über 60-Jährigen mit am wenigsten nach der Zeitumstellung leiden, befürworten sie überwiegend deren Abschaffung (80 Prozent). Am höchsten ist die Zustimmung zur Zeitumstellung bei den 14- bis 29-Jährigen: 44 Prozent sprechen sich dafür aus, bei den Menschen ab 45 sind es nur 18 Prozent.

Sommerzeit seit 1996 einheitlich in der EU

In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt. Seit 1996 gilt die Sommerzeit EU-weit und beginnt jeweils am letzten Sonntag im März. Am letzten Sonntag im Oktober werden die Uhren dann in allen Staaten der Europäischen Union wieder auf die Winterzeit zurückgedreht.


Bildnachweis: © Elisa Schu/dpa
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