31. Januar 2026 / Aus aller Welt

Verdacht gegen Mutter nach Tötung eines Elfjährigen erhärtet

Eine 39-jährige Mutter soll in Österreich ihren Sohn erstochen haben. Die Behörden berichten erste Details der Bluttat in der Wohnung in Leoben. Die Mutter ist selbst verletzt.

Im Fall der Tötung eines Elfjährigen in Österreich hat sich der Tatverdacht gegen die Mutter laut Polizei erhärtet. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 31. Januar 2026 um 10:39 Uhr

Im Fall des gewaltsamen Todes eines Elfjährigen in Österreich hat sich laut Polizei der Tatverdacht gegen die Mutter erhärtet. Es seien in der Wohnung der 39-Jährigen mehrere Messer sichergestellt worden, bei denen es sich um mutmaßliche Tatwaffen handle. Es gebe bislang keine Hinweise zum Aufenthalt einer weiteren Person in der Wohnung in Leoben in der Steiermark, teilte die Polizei weiter mit. Der Junge habe schwere Stich- und Schnittverletzungen erlitten.

Die alleinerziehende Mutter habe ebenfalls Schnittwunden, die sie sich selbst zugefügt haben dürfte, hieß es. Die 39-Jährige wurde festgenommen. Sie wurde den Angaben zufolge im Krankenhaus operiert und soll zum Tathergang und zum Motiv befragt werden, sobald ihr Gesundheitszustand das erlaube. 

Die Mutter hatte am Freitagnachmittag das Rote Kreuz alarmiert. Die eintreffenden Rettungskräfte fanden in der Wohnung den leblosen Sohn der Frau. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion des Leichnams an.


Bildnachweis: © Matthias Röder/dpa
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