Ein verzweifelter Mann steht vor den Trümmern eines eingestürzten Hauses im sächsischen Görlitz: Er befürchtet, seine Frau und seine Cousine könnten unter den Trümmern liegen. Erst am Nachmittag war er gemeinsam mit den beiden Frauen angekommen, um in dem Haus in einer Ferienwohnung Urlaub zu machen, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagt. Als er von einem kurzen Einkauf vom Supermarkt zurückkommt, liegt da, wo zuvor das Haus stand, nur noch ein großer Haufen Schutt. Seine Frau und Cousine seien in der Wohnung geblieben. Im Supermarkt habe er eine Explosion gehört, erzählt der Tourist. Als er zurückgekommen sei, habe er direkt die Polizei und einen Krankenwagen alarmiert. Er hoffe so sehr, dass seine Frau, die erst 25 Jahre alt sei, noch lebe, sagt der Mann. Er verstehe nicht, wie es sein könne, dass so etwas passiere. Er habe Familienangehörige von sich, seiner Frau und Cousine in Rumänien und Großbritannien informiert. Diese machten sich nun alle auf den Weg nach Deutschland. Zwei der zunächst fünf Vermissten tauchten kurz nach Mitternacht auf. Ihnen ging es gut. Ob es sich bei ihnen um die Frau und die Cousine des Mannes handelte, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Die Ursache für den Gebäudeeinsturz war zunächst ebenfalls unklar. Die Polizei vermutete, möglicherweise habe es in dem Mehrfamilienhaus eine Gasexplosion gegeben.
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Verzweiflung nach Hauseinsturz: Mann sucht Frau und Cousine
Ein Mann, seine Frau und seine Cousine wollten drei Tage Urlaub in Görlitz machen. Während er einkauft, stürzt die Ferienunterkunft ein. Ob die beiden Frauen in dem Haus waren, ist unklar.
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