Ein spektakulärer Vulkanausbruch im Südwesten von Island ist nach knapp drei Wochen wieder vorbei. «Die vulkanische Eruption, die am 16. Juli begonnen hat, ist jetzt zu Ende gegangen - bis auf Weiteres», teilte das isländische Wetteramt am Nachmittag mit. Die vulkanischen Aktivitäten hätten im Laufe der vergangenen Tage aufgehört, auch in den entstandenen Kratern sei keine Aktivität mehr verzeichnet worden. Man betrachte die Eruption nun als vorüber. Der Ausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich der Hauptstadt Reykjavik war der zwölfte in der Region seit März 2021 gewesen. Allein seit Ende 2023 hatte die Halbinsel neun Eruptionen dieser Art erlebt, die man als Spalteneruptionen bezeichnet, weil die Lava aus länglichen Erdrissen statt aus einem typischen Vulkanberg in die Höhe schießt. Eine Gefahr für die Menschen auf der dünn besiedelten Halbinsel bestand nicht. Vielmehr waren seit Ausbruchsbeginn zahlreiche Schaulustige zur Lava aufgebrochen, um einen Blick auf das Naturspektakel werfen zu können. Das Wetteramt warnte nun erneut, dass es lebensgefährlich sei, die frisch entstandene Lava zu betreten. Die Oberflächenkruste könne ohne Vorwarnung einstürzen, glühende Lava könne sich direkt darunter befinden. Auch wenn der Ausbruch vorbei sei, sei es unerlässlich, einen sicheren Abstand zum Lavafeld einzuhalten.
Bildnachweis: © Marco di Marco/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vulkanausbruch auf Island nach drei Wochen beendet
Zahlreiche Schaulustige machten sich in den vergangenen Wochen auf, um einen Blick auf das seltene Naturspektakel zu werfen. Nun ist die Lava in der Nähe von Reykjavik fürs Erste erloschen.
Meistgelesene Artikel
Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis kommt es im Mai und Juni 2026 aufgrund der Feiertage zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr
- 10. Mai 2026
Benefizkonzert in Meckenheim
MAM live rockt BAP für „Wir für Inklusion“
- 11. Mai 2026
Herzlich willkommen, Autohaus Nossmann
Neuer Partner in der Meckenheim App: Autohaus Nossmann
Neueste Artikel
Einen Tag nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen wird das Ausmaß der Katastrophe deutlicher. Dutzende Menschen sind tot, Hunderte verletzt - und viele stehen unter Schock.
Die USA und Kanada verlieren bei deutschen Auswanderern an Attraktivität. Das meldet das Statistische Bundesamt anlässlich der WM. Doch das dritte WM-Gastgeberland ist beliebter geworden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Einen Tag nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen wird das Ausmaß der Katastrophe deutlicher. Dutzende Menschen sind tot, Hunderte verletzt - und viele stehen unter Schock.
Die USA und Kanada verlieren bei deutschen Auswanderern an Attraktivität. Das meldet das Statistische Bundesamt anlässlich der WM. Doch das dritte WM-Gastgeberland ist beliebter geworden.

