Ein 71-Jähriger ist beim Winterbaden in der Ostsee vor Graal-Müritz im Landkreis Rostock ums Leben gekommen. Es ist der dritte Mann, der in dieser Woche in Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein beim Baden starb. Nach Polizeiangaben ging der 71-Jährige regelmäßig in die Ostsee. Seine Frau habe ihn als vermisst gemeldet. Am Strand sei seine Bekleidung gefunden worden. Ein Rettungshubschrauber habe den Mann dann im Wasser in der Nähe der Seebrücke entdeckt. Die Reanimationsmaßnahmen seien erfolglos geblieben. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus. Am Dienstag hatten Spaziergänger an der Ostsee in Kellenhusen im Kreis Ostholstein einen leblosen Mann an der Wasserkante gefunden. Er trug Badehose und Schwimmbrille. Am Montag war ein 40-Jähriger in Wismar beim Eisbaden in einem Teich ums Leben gekommen. Er soll zwei Löcher in das Eis gesägt und eine laufende Kamera aufgestellt haben. Die Feuerwehr hatte mit Tauchern und Kettensägen nach ihm gesucht und seine Leiche gefunden. Am Donnerstag teilte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Wismar auf Nachfrage mit, dass es keine Obduktion geben werde. Nach den Ermittlungen und der ärztlichen Leichenschau gebe es keine Hinweise auf ein strafbares Fremdverschulden.
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Weiterer Winterbader kommt in Ostsee ums Leben
Polizei und Feuerwehr bergen einen Toten aus der Ostsee vor Graal-Müritz. Der Mann war regelmäßig auch im Winter im Wasser. Er ist der dritte Badetote diese Woche im Norden.
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