Die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle in der Demokratischen Republik Kongo ist der Regierung zufolge auf 115 gestiegen. Im Osten des Landes, wo der Ausbruch im April begann, gäbe es mittlerweile 598 bestätigte Fälle, teilte das kongolesische Informationsministerium mit. Im benachbarten Uganda, das ebenfalls von dem Ausbruch der tödlichen Viruserkrankung betroffen ist, wurden bislang 19 bestätigte Infektionen und zwei Todesfälle verzeichnet. Ebola wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Zudem sorgen in der Region seit vielen Jahren zahlreiche Milizen für Konflikte, was unter anderem zu hohen Zahlen von Vertriebenen und einem schwachen Gesundheitssystem geführt hat. Die Sterblichkeit liege bei 19,2 Prozent der Fälle, teilte das Ministerium weiter mit. Um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, ist es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nötig, 90 Prozent aller Menschen, die mit einer infizierten Person in Kontakt waren, zu ermitteln und zu beobachten. Derzeit liegt die Kontaktverfolgung nach Angaben des Informationsministeriums in Kinshasa bei rund 56,3 Prozent.
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Zahl der Ebola-Toten im Kongo steigt weiter an
Das gefährliche Ebola-Fieber breitet sich weiter im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus. Fast täglich gibt es neue Infektionen und Todesfälle.
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