26. Juni 2026 / Aus aller Welt

Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf 235

Nach den schweren Beben in dem südamerikanischen Land werden nach und nach weitere Leichen geborgen. Es gibt Tausende Verletzte. Etliche Menschen sollen noch unter Trümmern verschüttet sein.

Unter den Trümmern dürften noch viele Menschen verschüttet sein.
Veröffentlicht am 26. Juni 2026 um 04:26 Uhr

Die Zahl der Todesopfer nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist auf 235 gestiegen. Mehr als 4.300 Verletzte seien bisher in öffentlichen Krankenhäusern behandelt worden, sagte der venezolanische Gesundheitsminister Carlos Alvarado im Fernsehsender VTV. Die meisten von ihnen hätten leichte Verletzungen gehabt. Es gebe aber auch mittelschwere und schwere Fälle. 

Zwei heftige Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert - im Abstand von nur 39 Sekunden.

Rund 200 weitere Menschen sollen noch verschüttet sein, hatte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, zuvor gesagt. Dabei dürfte es aber nur um diejenigen gehen, die bereits unter den Trümmern verortet wurden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gesamtzahl der Verschütteten in die Tausende gehen könnte.

 Es sei die schwerste Naturkatastrophe, die Venezuela in den vergangenen 30 Jahren erlebt habe, sagte Rodríguez. 250 Gebäude seien komplett zerstört oder beschädigt, darunter 8 Krankenhäuser, 20 Einkaufszentren und 68 öffentliche Infrastruktureinrichtungen.

Die Katastrophe trifft Venezuela auch deshalb so schwer, weil das Land ohnehin schon seit Jahren unter wirtschaftlichen Problemen und politischen Verwerfungen leidet. Mehrere Millionen Menschen haben wegen der andauernden Krise bereits ihre Heimat verlassen.


Bildnachweis: © Stringer/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Herzlich willkommen, VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG
Neuer Partner

Deine Finanzen in guten Händen – beim Team der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG - Geschäftsstelle Meckenheim

weiterlesen...
Verkehrsunfall auf der L261
Mitteilung der Polizei

65-jähriger Leichtkraftradfahrer lebensgefährlich verletzt

weiterlesen...

Neueste Artikel

Behindertenbeauftragter: Vielerorts gehen Aufzüge oft nicht
Aus aller Welt

Der ADAC hat stichprobenartig Haltestellen untersucht, ob sie für Menschen mit Behinderung gut zu erreichen sind. Wie das Ergebnis ausfällt und welche Reaktionen es gibt.

weiterlesen...
Anwalt: Tate-Brüder wollen sich Auslieferung widersetzen
Aus aller Welt

Nach ihrer Festnahme in den USA sitzen die Influencer Andrew und Tristan Tate laut ihres Anwaltes in Einzelzellen. Die britische Anklagebehörde will sie vor Gericht stellen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Behindertenbeauftragter: Vielerorts gehen Aufzüge oft nicht
Aus aller Welt

Der ADAC hat stichprobenartig Haltestellen untersucht, ob sie für Menschen mit Behinderung gut zu erreichen sind. Wie das Ergebnis ausfällt und welche Reaktionen es gibt.

weiterlesen...
Anwalt: Tate-Brüder wollen sich Auslieferung widersetzen
Aus aller Welt

Nach ihrer Festnahme in den USA sitzen die Influencer Andrew und Tristan Tate laut ihres Anwaltes in Einzelzellen. Die britische Anklagebehörde will sie vor Gericht stellen.

weiterlesen...