Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im ostafrikanischen Kenia sind elf Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Deutsche. Zudem seien acht Menschen aus Ungarn und der kenianische Pilot unter den Toten, wie die Fluggesellschaft Mombasa Air Safari mitteilte. Kein Insasse habe den Absturz überlebt. Das Auswärtige Amt teilte auf dpa-Anfrage mit, es sei über den Fall informiert. Die Deutsche Botschaft in Nairobi stehe in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden. Die Lage sei derzeit noch unübersichtlich, hieß es. Die Cessna 208 Caravan war nach Behördenangaben auf dem Weg in den berühmten Nationalpark Massai Mara. Sie sei am frühen Morgen im Bezirk Kwale im Süden des Landes gestartet und kurz darauf - etwa 40 Kilometer außerhalb der Küstenstadt Mombasa - abgestürzt, teilte die Zivilluftfahrtbehörde KCAA mit. Untersuchungen seien eingeleitet worden, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln. Die Gegend im Kwale ist hügelig und stark bewaldet. Zum Zeitpunkt des Absturzes hatte es dort nach Angaben lokaler Behörden heftig geregnet, und es war nebelig gewesen. Die Fluggesellschaft Mombasa Air Safari ist auf die Beförderung von Touristen zwischen den Sandstränden der kenianischen Ostküste und den Safari-Destinationen in den nördlichen Teilen des Landes spezialisiert. Das Ziel ist häufig der Nationalpark Massai Mara. Aufgrund schlechter Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel und der großen Distanzen werden in vielen afrikanischen Urlaubsländern Kleinflugzeuge als Transportmittel für Touristen eingesetzt. Vielerorts werden die Maschinen nur von einem Piloten ohne die Assistenz eines Copiloten geflogen.Heftiger Regen und Nebel
Bildnachweis: © Uncredited/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zwei Deutsche sterben bei Absturz von Kleinflugzeug in Kenia
Sie waren auf dem Weg in den bei Touristen beliebten Maasai Mara Nationalpark, als ihr Flugzeug plötzlich abstürzt. Alle elf Insassen kommen ums Leben, darunter zwei Personen aus Deutschland.
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
- 20. April 2026
Polizei ermittelt und sucht Unfallbeteiligte
30-Jähriger von E-Scooter erfasst und verletzt
Neueste Artikel
Erwachsene sind oft in vielen Chatgruppen, die Nachrichtenflut ist zum Teil kaum zu überschauen. Kindern geht es nicht anders - mit dem Unterschied, dass die Inhalte manchmal nicht nur nerven.
Jetzt mitmachen: Teilnahmefrist läuft bis zum 31. Mai
Weitere Artikel derselben Kategorie
Erwachsene sind oft in vielen Chatgruppen, die Nachrichtenflut ist zum Teil kaum zu überschauen. Kindern geht es nicht anders - mit dem Unterschied, dass die Inhalte manchmal nicht nur nerven.
Kugeln in Schulen, Tote auf dem Bürgersteig, Polizei unter Verdacht: Der Prozess gegen «die Katze» zeigt, wie tief der Drogenkrieg in Marseille das Leben der Menschen verändert.

