19. Mai 2026 / Aus aller Welt

Zwei Tote und vier Verletzte nach Schüssen in Spanien

Nächtliche Schüsse im Süden Spaniens: Zwei Tote, vier Verletzte – darunter zwei Kleinkinder. Die Polizei nimmt einen Verdächtigen fest. Was bisher bekannt ist.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, die Guardia Civil ermittelt. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 19. Mai 2026 um 09:38 Uhr

 Bei einem Schusswaffenvorfall sind in Spanien zwei Menschen getötet und vier weitere zum Teil schwer verletzt worden, darunter zwei Kleinkinder. Die Tat ereignete sich in der Nacht in der Gemeinde El Ejido in der südspanischen Region Andalusien. 

Der mutmaßliche Täter habe sich nach mehreren Stunden der Polizei gestellt, berichteten der TV-Sender RTVE und weitere Medien unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde). 

Baby in kritischem Zustand

Nach Erkenntnissen der Ermittler soll der Mann unter anderem auf seine Eltern geschossen haben, die noch am Tatort starben. Die vier Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Besonders kritisch sei der Zustand eines sieben Monate alten Babys, das nach Angaben der Guardia Civil der Sohn des Verdächtigen ist. Zudem wurde demnach ein zweijähriges Mädchen verletzt. Auch eine Frau und ein älterer Mann seien schwer verletzt worden.

Ein Sprecher der Guardia Civil bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Angaben. Die ersten Notrufe seien gegen 23.15 Uhr eingegangen. Die Eltern des mutmaßlichen Täters seien tot in einem Fahrzeug gefunden worden. Der Verdächtige sei etwa 25 Jahre alt. Die Hintergründe der Tat seien weiterhin unklar.


Bildnachweis: © Diego Radamés/EUROPA PRESS/dpa
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