6. Mai 2026 / Mitteilung der Polizei

Betrug durch falsche Spendensammler

Polizei warnt vor dreister Betrugsmasche

Veröffentlicht am 6. Mai 2026 um 05:00 Uhr

In den letzten Tagen kam es zu drei Fällen von betrügerischen Spendensammlern, die auf Parkplätzen vor Supermärkten gezielt Passanten ansprachen um an Geld zu gelangen. Die Betrüger gaukelten den gutgläubigen Passenten vor, Spenden für soziale Einrichtungen oder persönliche Notlagen zu sammeln.

Da die Spendensammler vorgaben, kein Bargeld annehmen zu können, baten sie die Geschädigten einen kleinen Betrag durch einlesen der Bankkarte mittels Kartenlesegerät zu überweisen. Die Geschädigten bestätigen gutgläubig den Spendenbetrag auf dem Kartenlesegerät. Vermutlich änderten die Betrüger die Spendensumme zum Nachteil der Geschädigten ab, ohne dass den Betroffenen dies auffiel. Erst im Nachgang bei der Kontrolle der Zahlungsausgänge auf dem Konto waren die deutlich höheren Abbuchungen aufgefallen.

Die bislang Unbekannten erlangten auf diese Art und Weise in Swisttal, Bad Honnef und Meckenheim rund 5.000 Euro. In zwei Fällen sollten die Spenden angeblich an eine Taubstummenorganisation gehen.

Die Bonner Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät:

  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von fremden Personen angesprochen und um Bargeld gebeten werden. Besonders bei Angeboten, Geld vorab auf ein Konto zu überweisen, sollten Sie misstrauisch sein. Solche Situationen sind oft Teil einer Betrugsmasche.
  • Hinterfragen Sie die Schilderungen von Notlagen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch wenn die Geschichte glaubwürdig  erscheint. Betrüger nutzen oft emotionale Manipulation, um Ihre  Hilfsbereitschaft auszunutzen.
  • Sie müssen forsches oder gar bedrohliches Verhalten, z.B. durch Spendensammler an der Haustür oder im öffentlichen Raum nicht tolerieren. Informieren Sie bei aggressivem Vorgehen die Polizei unter der Notrufnummer 110, auch wenn Verdacht aufkommt, dass sie betrogen worden sind.

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