14. August 2026 / Mitteilung der Stadt Meckenheim

Anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen Brandrisiko

Dringender Appell an die Bevölkerung

Veröffentlicht am 14. August 2026 um 05:00 Uhr

Die anhaltende Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen steigern das Brandrisiko auch im Meckenheimer Wald sowie auf den Feldern und „Grünflächen“ im Stadtgebiet deutlich. Für heute und morgen erreicht der Waldbrandindex des Deutschen Wetterdienstes für die Station Köln/Bonn (Flughafen) Stufe 4, hohe Gefahr. Die Flächen- und Böschungsbrände in den Nachbarkommunen haben gezeigt, wie akut die Gefahr gerade ist.

Die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Meckenheim appellieren daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, in Wald und Grünflächen besonders vorsichtig und wachsam zu sein. Auch Vegetationsbrände auf Feldern und Böschungsbrände können sich rasch ausweiten und auf Gebäude übergreifen.

Eine achtlos entsorgte Zigarettenkippe kann bei der vorherrschenden Trockenheit extrem gefährlich sein. Auch im Wald bzw. auf Grünflächen geparkte Fahrzeuge können durch heiße Abgasanlagen Brandherde setzen. Die Stadt Meckenheim erinnert daran, dass von März bis Anfang Oktober im Wald absolutes Rauchverbot gilt. Auch das Entfachen von Feuer oder Grillen im Wald sowie auf städtischen Anlagen ist streng verboten. Die Feuerwehr empfiehlt dringend, in der aktuellen Trockenperiode generell kein Feuer im Freien zu entzünden und elektrische Grills außer Betrieb zu nehmen. Heiße Grillasche darf keinesfalls in der Natur entsorgt werden. Aus Sicherheitsgründen wird darum gebeten, ebenfalls auf das Unkrautverbrennen vollständig zu verzichten. Die Hitzeentwicklung und Funkenflug können selbst entfernte Unkrautflächen rasch auf umliegende Gehölze, Hecken und Zäune übertragen und deutlich größere Schäden verursachen.

Wer einen Brand bemerkt, sollte umgehend die 112 wählen und im Wald möglichst den nächstgelegenen Waldrettungspunkt nennen, damit die Einsatzkräfte zügig vor Ort kommen.

Das Waldrettungspunktesystem in Meckenheim umfasst 17 Schilder, die an markanten Kreuzungspunkten angebracht sind. Wichtig ist, dass die anrufende Person die auf dem Schild angegebenen Zahlen- und Buchstabenkombinationen vollständig mitteilt. Zufahrten und Wege zu Waldgebieten müssen frei bleiben. Während eines Einsatzes kennzeichnen rot-weiß gestreifte Wegweiserkegel an Abzweigungen oder Kreuzungen den Weg der Einsatzkräfte; diese Markierungen, auch als „Pylonen“ oder „Hütchen“ bekannt, sind gezielt so platziert. Die Feuerwehr bittet daher, diese provisorischen Wegweiser unverändert zu belassen und weder zu verschieben oder aufzustellen noch zu entfernen.

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