20. März 2026 / Mitteilung der Stadt Meckenheim

Einsatzbereit im Katastrophenfall

Schulungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger

Veröffentlicht am 20. März 2026 um 05:00 Uhr

Im Katastrophenfall richtet die Stadt Meckenheim in ihren einzelnen Ortsteilen Anlaufstellen für die Bevölkerung ein. Zur Unterstützung der städtischen Mitarbeitenden werden jedoch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer benötigt, weshalb die Stadtverwaltung zu Informationsveranstaltungen und Schulungen einlädt. Diese geben Einblicke in den Betrieb der Anlaufstellen und in die potenziellen Aufgaben der Ehrenamtlichen in einer möglichen Katastrophensituation. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen durch die Veranstaltungen in die Lage versetzt werden, beim Aufbau und Betrieb der Anlaufstellen zu unterstützen.

Drei Termine sind vorgesehen:

  • Samstag, 25. April, von 9 Uhr bis ca. 13 Uhr für Meckenheim und Merl, Anlaufstelle Jungholzhalle
  • Samstag, 9. Mai, von 9 Uhr bis ca. 13 Uhr für Altendorf-Ersdorf, Anlaufstelle Mehrzweckhalle
  • Samstag, 30. Mai, von 9 Uhr bis ca. 13 Uhr für Lüftelberg, Anlaufstelle Mehrzweckhalle

Die kostenfreien Schulungen richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die in einer Notlage gerne unterstützen möchten. Spezielle Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich, jedoch eine Anmeldung zur besseren Planbarkeit.

Interessierte wenden sich mit ihrer Anmeldung an:

Anne-Kathrin Klein

Stadtverwaltung Meckenheim

Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz Siebengebirgsring 4

53340 Meckenheim

Telefon (02225) 917-272

E-Mail anne-kathrin.klein@meckenheim.de

In den Schulungen werden der Aufbau des Bevölkerungsschutzes in Meckenheim, der Aufbau der Anlaufstelle, die Annahme und Weiterleitung von Anliegen Betroffener sowie die Zusammenarbeit im Team und die Koordination mit anderen Helfenden behandelt. Die Ehrenamtlichen sollten die Eigenschaften mitbringen, auch in stressigen Situationen und unter belastenden Bedingungen einsatzfähig zu sein sowie in Krisensituationen die Ruhe und den Blick auf das Wesentliche zu bewahren. Strukturiertes, selbständiges und organisiertes Arbeiten sollte sie ebenso auszeichnen wie Teamfähigkeit. Gefragt sind darüber hinaus Empathie und Hilfsbereitschaft gegenüber betroffenen Personen.

Die Anlaufstellen haben im Krisenfall unterschiedliche Funktionen: Neben der Bereitstellung gesicherter behördlicher Informationen bieten sie die Möglichkeit, einen Notruf abzusetzen, Anliegen an die Stadtverwaltung weiterzuleiten und Hilfsangebote/-gesuche auszutauschen. In Notfällen sind Erste-Hilfe-Maßnahmen möglich. Überdies besteht Gelegenheit, Handys beziehungsweise Tablets zum Aufladen an den Strom zu schließen und sich mit Heißgetränken und heißem Wasser beispielsweise für die Zubereitung von Babynahrung zu versorgen.

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