Meckenheim zeigt Flagge. Als sichtbares Zeichen für Toleranz und Vielfalt weht am internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (17. Mai) vor dem Rathaus die Regenbogenfahne.
Für Bürgermeister Sven Schnieber ist die Gleichberechtigung aller Menschen eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich keiner besonderen Erwähnung bedarf. „Doch sieht die Realität leider anders aus. Obwohl wir in einer aufgeklärten Welt leben, werden immer noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität entschieden abgelehnt und ausgegrenzt. Das ist völlig inakzeptabel und ein absolutes No-Go!“ Folglich gilt es, ein deutliches Zeichen zu setzen. „Meckenheim steht geschlossen gegen Diskriminierung jeglicher Art. Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität hat keinen Platz in unserer Stadt. Vielmehr setzen wir uns für eine inklusive Gesellschaft ein, in der alle Menschen sicher und respektiert leben können, denn Vielfalt stärkt unsere Gemeinschaft und macht sie bunt.“
Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie wird an den 17. Mai 1990 erinnert. An jenem Tag vor nunmehr 36 Jahren wurde die Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen. Sie gilt offiziell seitdem nicht mehr als Krankheit. Ziel der am 17. Mai weltweit durchgeführten Aktion ist es, Respekt einzufordern und sich mit Engagement für die Akzeptanz aller Formen nicht heterosexueller Lebensweisen zu beteiligen.

